Über mich
Im Zentrum meiner therapeutischen Arbeit steht das Ziel, Menschen darin zu stärken, Herausforderungen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eigenständig bewältigen zu können. Psychotherapie verstehe ich als einen dynamischen und nicht linearen Prozess, in dem nicht nur diese Fähigkeiten gefördert und weiterentwickelt werden, sondern meist auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie. Frühzeitig biografische Erfahrungen zu reflektieren hilft dabei, tief verankerte Überzeugungen über sich selbst und die Umwelt zu erkennen. So können automatisierte Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster sichtbar gemacht und gezielt verändert werden.
Gleichzeitig vermittle ich konkrete Strategien und Techniken, um mit aktuellen Belastungen und bestehenden Symptomen besser umgehen zu können.
Ein zentrales Element meiner Arbeit ist zudem die Förderung eines stabilen, möglichst unabhängigen Selbstwertgefühls – im Einklang mit Selbstmitgefühl und einem achtsamen Umgang mit sich selbst und anderen. Ich begleite meine Klient:innen auf ihrem Weg zur kontinuierlichen Weiterentwicklung dieser Fertigkeiten.
Da psychische Belastungen oft im Zusammenhang mit dem sozialen Umfeld stehen und Veränderung Zeit und Anstrengung erfordert, beziehe ich bedarfsweise auch Angehörige in den therapeutischen Prozess mit ein. Das kann vorhandene Ressourcen stärken und den Transfer positiver Veränderungen ins private Umfeld nachhaltig unterstützen. Zugleich bietet eine Perspektive von außen wertvolle Impulse für mehr Klarheit und Objektivität im Therapieprozess.
Ein vertrauensvoller Rahmen, geprägt von Offenheit, Wertschätzung und Ruhe, ist mir in der Zusammenarbeit besonders wichtig. Dabei begegne ich jedem Menschen auf Augenhöhe und gehe individuell auf dessen aktuelle Lebenssituation ein.